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„All Creatures Welcome“

Wenn man von einem Chaos Communication Congress zurückkehrt, wird man oft interessiert gefragt: Und, wie war es? Erzähl mal, um was geht es da eigentlich?

Übervoll mit Eindrücken und übermüdet trotz regelmäßigen Mate-Konsums fällt es schwer, auf Anhieb passende Worte für einen allgemein verständlichen Abriss zu finden.

Wenn auf diese Art keine Zusammenfassung möglich ist, würde man als nächstes eigentlich zum mobilen Endgeräte greifen, um zumindest die bildlichen Impressionen für sich sprechen zu lassen. Doch halt, dort wird der Grundsatz noch ernst genommen, nur Photos anzufertigen, wenn alle auf dem Bild abgebildeten Personen damit einverstanden sind. Dementsprechend leer ist die eigene Bildergalerie.

„All Creatures Welcome“ von Sandra Trostel (CC-BY-NC-SA)

Seit diesem Jahr gibt es Abhilfe in Form einer 86-minütigen Dokumentation: „All Creatures Welcome“ von Sandra Trostel. Sie feierte (vermutlich) beim DOK Leipzig 2018 Premiere und wurde nun offiziell – zum 35. Chaos Communication Congress (35C3) – vorgestellt und steht online unter einer CC-BY-NC-SA-Lizenz zur Verfügung. In Zukunft soll auch Rohmaterial von den begleiteten Veranstaltungen – dem 32. Chaos Communication Congress und Chaos Communication Camp 2015 – zum freien Remixen zur Verfügung gestellt werden.

Also nicht fragen. Anschauen!

Homepage: http://www.allcreatureswelcome.net/
Film (in voller Länge): media.ccc.de | vimeo.com
Soundtrack: https://fairybotorchestra.bandcamp.com/releases

Grundkurs IT-Sicherheit in bewegten Bildern

Sobald es um IT-Sicherheit bzw. genauer gesagt, den Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie geht, hat der Laie kaum eine Chance den Rat der Experten zu folgen. Die zu Grunde liegende Technik ist an sich schon recht komplex. Bei der Aufklärung bedienen sich Experten am liebsten Ihrem Fachjargon, während den unbedarften Nutzern beim Zuhören nur die Ohren flattern. Sobald diese dann noch jäh aus Ihrer heilen Welt gerissen werden, durch Whistleblower die von einer omnipräsenten Überwachung durch repressive Regime, Geheimdienste und andere kriminelle Organisationen berichten … mag man am Ende nur hoffen, dass alles nicht so schlimm ist und man selbst ja eh nichts zu verbergen hat … und man macht weiter wie bisher.

Zum Glück gibt es Alexander Lehmann, von dem in diesem Blog schon mehrere Beiträge gezeigt wurden. Mit seinem Projekt „Verschlüsselung Einfach Erklärt“ verbildlicht er in fünf animierten Kurzfilmen wichtige Grundsätze des sicheren Umgangs mit IT. Kurz, verständlich und äußerst empfehlenswert.

Die Kurzfilme sind von Ende 2015 bis Mitte 2016 veröffentlich worden, illustriert von Lena Schall und mit der Stimme von Florian Maerlender. Gefördert wurden sie u.a. von der Heinrich Böll Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung und FIfF e.V.

Aber genug des Schreibens … nun zu den Bildern.

Unknackbar aber einfach zu merken! – Passwörter Einfach Erklärt

https://youtu.be/jtFc6B5lmIM

Weitere Informationen:

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#CharlieHebdo – Eine selektive Meinungs- und Presseschau

Die Anschläge in Paris wurden in den vergangenen Tagen in aller Ausführlichkeit und aus unterschiedlichsten Perspektiven analysiert, diskutiert und verurteilt. Im nun folgenden Diskurs zur Bedeutung für unsere Gesellschaft sollten die nachfolgenden Aspekte nicht zu kurz kommen.

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Bezüglich angeblicher „Islamisierung“

Manch anderem besorgtem Bewohner des Abendlandes mag die aktuelle Entwicklung langsam wie eine Wiederholung der Vergangenheit erscheinen. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle ein bereits vor sieben Jahren verbloggtes Video ebenfalls wiederholt werden.

Aktueller denn je ist Hagen Rethers Jahresrückblick aus der „Scheibenwischer“ von 2007:

https://youtu.be/eLuXy8B1iYI

Sehr traurig, dass mittlerweile die Stimmungsmache nicht mehr nur durch die Medien, sondern auch durch angebliche Teile der Gesellschaft erfolgt.

World Wide Investment Fund For Nature and More

Sind Sie für eine konstruktive Zusammenarbeit mit Monsanto und anderen Freunden der Gentechnik? Verstehen Sie unter nachhaltiger Landwirtschaft den monokulturellen Anbau von nachwachsenden Rohstoffen? Sehen Sie es als beachtlichen Erfolg, wenn dabei 0,5 % des ursprünglichen Urwaldes durch unser Engagement erhalten werden konnte und als ausschließlicher Lebensraum für alle vertriebenen Arten dient? Möchten Sie dafür spenden, dass wir mit Ihren Geldern unerschlossene Gebiete kartographieren, um sie dann nachhaltig durch die Palmölindustrie brandroden bewirtschaften zu lassen? Sind Sie für die professionelle Jagd auf Wilderer durch von Ihnen finanzierte Söldner? Dann schieben Sie jetzt Ihre Ablassabgabe rüber, so wie dies auch schon Ölkonzerne und andere, nicht ganz so ökologisch und nachhaltig ausgerichtete Großkonzerne erfolgreich gemacht haben … in manchmal, vielleicht nicht ganz so transparenten Vorgängen.

https://youtu.be/Jnqg12v4qJQ

So oder so ähnlich müssten eigentlich der Werbetext für eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt lauten, schenkt man der WDR Sendung „Der Pakt mit dem Panda: Was uns der WWF verschweigt“ (ARD Seite | Mediathek) von Wilfried Huismann Glauben. Selbstverständlich stimmt das alles nicht und der WWF klärt sofort auf. Bereits die Vorankündigung wurden durch den knurrenden Panda leicht zurechtgestutzt (siehe ARD Seite).

https://youtu.be/lHV22gYiXME

Eine textuelle Zusammenfassung der Sendung gibt es bei der sueddeutsche.de, auch die taz.de hat mitgeschaut.

Was wohl Chi Chi dazu sagen würde?

The untold story of planned obsolescence

Did you know that the lifetime of light bulbs once used to last for more than 2500 hours and was reduced – on purpose – to just 1000 hours? Did you know that nylon stockings once used to be that stable that you could even use them as tow rope for cars and its quality was reduced just to make sure that you will soon need a new one? Did you know that you might have a tiny little chip inside your printer that was just placed there so that your device will „break“ after a predefined number of printed pages thereby assuring that you buy a new one? Did you know that Apple originally did not intend to offer any battery exchange service for their iPods/iPhones/iPads just to enable you to continuously contribute to the growth of this corporation?

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Eine etwas andere Art des Computerspiels: Inside the Haiti Earthquake

Im Oktober/November 2010 hat die kanadische Produktionsfirma PTV Productions unter dem Namen „Inside the Haiti Earthquake“ eine etwas andere Art der First-Person Simulation veröffentlicht.

Serious Game: Inside the Haiti Earthquake (PTV Productions)

Mit „Inside the Haiti Earthquake“ kann der Spieler interaktiv in der Rolle eines Journalisten, eines Helfers oder eines Überlebenden die Ausmaße und Eindrücke der Erdbebenkatastrophe in Haiti hautnah erleben (mehr Informationen). Das Spiel kann kostenlos im Internet gespielt werden, auf die Vergabe von Spielpunkten oder gar die Kür eine Gewinners wurde entsprechend verzichtet. [via zeit.de]

Die Produktion war für die Canadian New Media Awards 2010 in den Kategorien „Best Cross-Platform Project“ und „Best Web-Based Game“ nominiert.

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