Netzwerkdurchsetzung

In aller Munde, tausendfach diskutiert und kritisiert, darf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz natürlich auch auf diesem Blog nicht unerwähnt bleiben. Ist es wirklich ein so großes Problem oder nicht eher der Umstand, dass der öffentliche Diskurs mittlerweile aus der Öffentlichkeit auf private Plattformen umgezogen ist?

Aus rein – trockener – juristischer Perspektive ist das kurz als NetzDG bezeichnete Gesetz nicht so schlimm, wie vielfach behauptet. Alles was unter dem Sammelbegriff Hate Speech (zum Beispiel § 185 StGB Beleidigung, § 186 StGB Üble Nachrede, § 187 StGB Verleumdung bis hin zur § 130 StGB Volksverhetzung) bereits rechtswidrig war, hat sich auch mit dem NetzDG nicht geändert. Betreiber von Internetangeboten waren bereits zuvor angehalten, rechtswidrige Inhalte zu löschen (§ 10 TMG). Das NetzDG setzt nun aber klare Fristen (plus signifikante Strafen) und nimmt damit die Betreiber kommerzieller Plattformen (sogenannter „sozialer Netzwerke“) mit mehr als 2 Millionen inländischen Nutzern in die Verantwortung, um die Weiterverbreitung (hoffentlich ausschließlich) rechtswidriger Inhalte zu unterbinden. Das eigentliche Richten über den Tatbestand (Urteil und Strafmaß) verbleibt bei der Judikativen, wie bisher.

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Apple und die Sicherheit

Es gab Zeiten, da hatte man Apples Mac OS X Betriebsssystem für all diejenigen empfohlen, die sich nicht mit GNU/Linux und der doch nicht ganz trivialen Einrichtung und Wartung befassten wollten, aber trotzdem einen sicheren und leistungsfähigen Unterbau für Ihre alltägliche Arbeit brauchten.

„Hol Dir doch einen Mac, der läuft stabil, ist (verhältnismäßig) sicher vor Malware und unberechtigten Zugriffen, einfach und intuitive zu bedienen und sieht noch dazu schick aus.“

Dann kam High Sierra. Das neueste Betriebssystem aus Cupertino mit dem Versprechen: „Dein Mac. In Höchstform.“

Ganz und gar nicht in Höchstform ist zur Zeit die Entwicklungsabteilung von Apple. Apple und die Sicherheit weiterlesen

Öffentliche Gelder nur für offenen Code

Warum es eigentlich essentiell wäre, den Quellcode jeder Software, die im Interesse der Allgemeinheit beschafft und betrieben wird, öffentlich zu machen, hat zuletzt der Chaos Computer Club vorgeführt und beängstigende Details zu fehlerhafter Wahlsoftware ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Stichwort „PC-Wahl“, siehe „Software zur Auswertung der Bundestagswahl unsicher und angreifbar“ und „Open-Source-Spende: CCC schließt größte Schwachstelle in PC-Wahl“.

Nahezu zeitgleich hat die Free Software Foundation Europe eine Kampagne gestartet, in der in einem offenen Brief „Public Money, Public Code“ die Abgeordneten aufgefordert werden, genau dafür eine rechtliche Grundlage zu schaffen. Konkret, dass mit öffentlichen Geldern für öffentliche Verwaltungen entwickelte Software unter einer Freie-Software- und Open-Source Lizenz veröffentlicht werden muss.

Nachdem auf diesem Blog bereits viel über Freie Software geschrieben wurden, lassen wir stattdessen das offizielle Video der Kampagne sprechen. Anschauen und falls überzeugt, den offenen Brief unterschreiben.

https://vimeo.com/232524527

Public Money? Public Code! from Free Software Foundation Europe on Vimeo.

Was soll ich nur wählen? Eine Übersicht der Helf-O-Maten

Die Bundestagswahl steht kurz bevor (diesen Sonntag, 24. September 2017) und Ihr habt immer noch nicht alle Wahlprogramme durchgearbeitet? Kein Problem, neben dem altbekannten Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gibt es eine Vielzahl an ähnlichen, vergleichenden Hilfestellungen.

Hinweis: Nachdem Ihr sicher wollt, dass Eure politischen Präferenzen auch Euer Geheimnis bleiben, nutzt am Besten den Tor-Browser oder schaut Euch zum Beispiel „Anonym Surfen – Einfach Erklärt“ an.

Allgemein:

Thematisch:

Quellen u.a.: „LdN066 Prognosen, Wahl-FAQ, Überhangmandate, Wahl-Programme, AirBerlin, Zitis“ (Lage der Nation), „Es gibt viel mehr als nur den Wahl-O-Mat“ (enorm)

HowTo: Drush … finally

I really do not know why I did not check out Drush earlier. It is a command-line interface to comfortably maintain your Drupal-based website. Labeled by its creators as „veritable Swiss Army knife“ it can virtually do any administrative tasks that you can think of. And this within a fraction of the time that you would usually spend to execute each single step via the original user interface of Drupal.

As prerequisite you should have a well setup Drupal installation. If not for example updating Drupal’s core might not work out well and even screw up your site. After installing Drush you can easily verify this by running the command drush core-requirements.

The current stable release of Drush is 8.1.12 and requires PHP 5.4.5 or later. It supports Drupal 6.X, 7.X, and 8.X.

The installation is straight forward and explained well in the official documentation.

The most annoying task for myself was always having to manually update Drupal core, especially when there are urgent security updates.

With Drush it is as easy as that (original description):

drush vset --exact maintenance_mode 1 && drush cache-clear all && drush pm-update && drush vset --exact maintenance_mode 0 && drush cache-clear all

Die verräterischen Punkte

Anfang des Monats wurde in den USA eine Informantin festgenommen, die geheime Dokumente der NSA an den Intercept weitergegeben haben soll. Es ging darin um eine bisher nicht-öffentliche Untersuchung der NSA bzgl. einer Manipulation der Wahlmaschinensoftware durch russiche Hacker kurz vor den Präsidentenwahlen 2016.

Erstaunlich war, dass die Festnahme innerhalb kürzester Zeit nach dem Zuspielen der entwendeten Unterlagen erfolgte. Über den genauen Hintergrund des rasanten Ermittlungsverlaufs wurde initial wenig berichtet oder auf ein internes Tracking-System der NSA zur Überwachung hauseigener Drucker verwiesen, welches am Ende zur Enttarnung geführt haben soll.

Mittlerweile gibt es jedoch kaum noch Zweifel, dass sie durch ein Tracking-System überführt worden sein könnte, welches in jedem Farblaserdrucker zur Anwendung kommt. Weltweit. Egal welcher Hersteller und Nutzungsbereich. Auch zu Hause.

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HowTo: Debian GNU/Linux Stretch as Dual Boot on a MacbookPro11,3

Right in time for the WWDC 2017 and the release of Debian 9 Stretch, a quick guide on how you can enrich your Macintosh with a free operating system.

The challenge

Meanwhile older hardware from Cupertino like my Macbook Pro (Late 2013) is well supported by most GNU/Linux distributions. It is not anymore a thrilling adventure to get its components working like it used to be a few years ago. They just work out of the box.

What I still find quite challenging is to choose for and set up a working boot process. My goal is to be able to easily boot GNU/Linux as well as macOS. So this is mainly what this HowTo is all about.

My recipe includes rEFInd as boot manager, without GRUB and relying on the EFI stub loader that is since kernel version 3.3.0 an integral part of it.
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